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Gehirnakrobatik

Vorwort

Mögliches und Unmögliches oder aus dem Möglichen das Unmögliche machen, indem man die Grenzen des scheinbar möglichen durchbricht.
Man kann diese Dinge natürlich nur denken, nicht bauen, aber zeichnerisch darstellen.
Hierher gehören z.B. die Zeichnungen von M.C. Escher.
Beim Betrachten solcher Bilder oder anderer optischer Täuschungen und Unmöglichkeiten verdrehen sich, in gewisser nicht unbedingt gesunder Weise die Gehirnwindungen, ähnlich den Gliedmaßen eines Akrobaten.
Da diese akrobatischen Verrenkungen sich im Gehirn abspielen, stelle ich meine diesbezüglichen Arbeiten unter der Rubrik "Gehirnakrobatik" zusammen.

Der Gehirnakrobat

 

Der unmögliche Cartoon

  Ausgehend vom Neckerwürfel (siehe Neckereien) ist diese gut besuchte Szenerie entstanden. Jeder für sich sieht sich am richtigen Ort und widerspricht keineswegs dem, was man kennt oder gar der Ordnung der Naturgesetze.
Weitet man den Blick, folgt den Verbindungen zwischen den Figuren, angedeutet durch den Schlauch, so stimmt das ganze Gefüge hinten und vorne nicht, wenngleich die "Schlauchverbindungen" zwischen den einzelnen Akteuren durchaus sinnvoll scheinen.
Doch das Ganze betrachtend, stellt man fest:
Oben und unten, hinten und vorne - alles ist hier auf den Kopf gestellt.
Aber die Menschen hier kommen ja offensichtlich gut mit ihrer Realität zurecht, drum lassen wir sie auch in Ruhe.

Das Antipoden-Labor

Es ist die uralte Frage:
"Was war zuerst da? Henne oder Ei?"
Bei Antipoden ist die Situation zumindest ähnlich - wie die Animation verdeutlichen soll.
"Wer steht oben, wer hängt kopfüber nach unten?"
Je nach Betrachtungsweise fällt die Antwort unterschiedlich aus.

Man kann das Bild unendlich oft drehen und findet doch keine zufriedenstellende Antwort.
Es ist zum Verzweifeln!

P.S. Abgesehen davon ist die Jongliernummer des Wissenschaftlers, die aufrecht stehend schon im Grunde nicht durchführbar ist, auf dem Kopf stehend ein Unding.

Klicken Sie auf das Bild, um die Animation zu starten!

Der Tribar

Tribar-Begehung

Noch eine unmögliche Figur mit ein paar lustigen Männchen belebt, um die ganze Absurdität zu verdeutlichen.
Es handelt sich hierbei übrigens um einen sogenannten Tribar oder ein Penrose-Dreieck.

Geräteturner

  Eigentlich unmöglich ist dieses Turngerät - den Turner scheint es nicht zu stören. In aller Ruhe und hochkonzentriert verrichtet er seine Turnübungen, wenngleich hinten und vorne, oben und unten bei den Bestandteilen des Turngerätes doch arg durcheinander geraten sind ...

Geräteturner

Herr Dr. Moebius

  Die Fragen, die sich hier spontan stellen:
Was tut der Mann hier eigentlich?
Worauf sitzt er?
Strickt er?
Welche knifflige Aufgabe versucht er zu lösen mit all den Stäben und dem Moebius-Band?

Brettspiel

  Das verrückte oder eigentlich unmögliche an dieser kleinen Bildgeschichte besteht darin, dass die eigentlich ebene Fläche auf der sich die Figuren befinden, scheinbar eine Höhenabstufung hat.
Der sitzende Mann im Hintergrund scheint durch die Stufe auf einer höheren Ebene zu sitzen als der halb liegende Mann im Vordergrund - tut er aber nicht!
Denn das ganze Geschehen spielt sich in einer Ebene ab. Der Stab, der zwei der Bretter verbindet, scheint ebenfalls, für sich betrachtet, die These vom Höhenunterschied zu untermauern.
Die Elemente für sich betrachtet sind durchaus logisch, das Gesamtgefüge jedoch keinesfalls.

Die unmögliche Schaukel

Die unmögliche Wäscheleine

Bei dieser Wäscheleine wird einfach ein wenig mit den Gesetzen der Perspektive gespielt. So werden gemäß den Gesetzen der Perspektive entfernte Dinge kleiner und auch unschärfer, detailärmer.
Das Haus im Hintergrund und der Mann auf dem Balkon gehorchen durchaus dieser Gesetzmäßigkeit.
Unmöglich wird die Szenerie dadurch, dass dieser besagte Mann die Wäscheleine da berührt, wo er sie unmöglich berühren kann - an dem Betrachter nahesten Punkt des Vordergrundes, wobei er selbst sich weit im Hintergrund befindet. Wir haben hier also zwei gegenläufige Perspektiven - eine richtige: die Gegenstände werden kleiner mit zunehmender Entfernung und der durch die Wäschleine und ihrer beiden Pfosten vermittelte falsche Perspektive, die diese Gesetzmässigkeit auf den Kopf stellt.

Spiel mit Ringen

  Eine überaus fremdartige Szenerie:
Ein Wasserkreislauf, von einer Handpumpe angetrieben bildet sozusagen den Handlungsrahmen.
Ein paar witzige Männlein in violetten Anzügen und lustigen Hüten - ebenso zwei Enten - beleben die Szenerie.
Im Zentrum des Geschens jener Mann, der konzentriert sich versucht durch die Öffnung jeder der vier mittels einer Schnur verbundenen Ringe einen der Stäbe zu führen.
Nahezu unmöglich scheint das ganze Unterfangen jedoch aufgrund der Tatsache, dass sich die Ringe fast unkontrollierbar hin und her bewegen und zusätzlich die Stäbe sich um einen zentralen Punkt drehen - der wiederum mit dem Wasserrad und somit dem Wasserkreislauf verbunden ist.
Ausserdem sind die Längen der Seilstücke, die die Ringe verbinden unterschiedlich, abgestimmt auf die Abstände der Stäbe, was noch einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad hinzufügt.
Summa summarum haben wir es hier mit einer Szenerie zu tun, deren längere Betrachtung zumindest Kopfschmerzen verursachen kann, wenn nicht Schlimmeres ...